Donnerstag, 2. Oktober 2008

Wie habt Ihr Wyk erlebt?

Auf diesen Seiten haben sich in den letzten 2 Monaten ja tausende von Lesern umgesehen. Viele kennen Wyk und manche waren vielleicht in den letzten Wochen/Monaten auf Föhr im Urlaub. Wart Ihr im Gottesdienst, wie habt Ihr es erlebt? Schreibt doch mal Eure Eindrücke als Kommentar (es geht ja alles schön anonym hier). Vielleicht entsteht ja so ein schärferes Bild, oder ein neues, oder gar keins? Oder Ihr berichtet von früheren Jahren und Besuchen. Was hat Euch begeistert, was abgestoßen?

Traut Euch!

5 Kommentare:

  1. Lieber Harald, wie Du weißt, kann ich nicht aus eigener
    Erfahrung berichten.
    Aber ich wurde sehr oft von Freunden angerufen und
    gefragt, sag mal, was ist denn bei Euch los ?

    Also viele, die sich hier immer wohlgefühlt haben
    und freudig und zufrieden aus dem Urlaub gekommen
    sind, waren auf`s äußerste irritiert.
    Nichts war mehr so (schön) wie gewohnt.

    Nun zumindest in der nächsten Zeit, wird sich da nichts
    positiv verändern, es sei denn....?!

    Das müssen wir wohl einer höheren Macht überlassen.
    Ob Bodenpersonal...oder Chefetage, wir werden sehen.

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  2. Vor 26 Jahren etwa waren wir das erste mal auf Wyk und in der Kirche. Und seit dem kommen wir immer wieder. Weil wir diese Insel lieben.
    An die GD in der "alten" Kirche unter Hirte Nissen (?) kann ich mich nicht mehr so recht erinnern. Aber um so mehr an die in der "Neuen". Die GD waren immer irgend wie anders als wir es von zu Haus gewohnt waren. So nahe dran an den Geschwistern, so authentisch haben wir die Brüder empfunden. Wir konnten immer etwas "mitnehmen".
    Ich erinnere mich an den 11. Sept. 2001. Ein Mittwoch. Die Kirchentür stand weit auf und mancher Kurgast fand den Weg in die Kirche. Der Altar war schlicht (ich glaube eine Kerze und ein schwarzes Band) geschmückt. Der Vorsteher hielt diesen GD im Zeichen des Geschehen auch mit stillem Gedenken.
    (Später zu Hause erfragt wie es denn da so gestaltet worden sei: Ach man hatte sich nicht getraut einfach so auf das Ereignis einzugehen und es übergangen).
    Wyker Gottesdienste waren für uns immer auf- und erbauend. Und das soll jetzt nicht mehr so sein ........?

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  3. Ich kann Dir nicht sagen, wie es jetzt ist, ich war lange nicht mehr da. Aber viel typisches "Wyk" kann nicht mehr da sein, der Vorsteher ist aus Schleswig (nur ab und zu mal auf Föhr) und der einzige verbliebene Priester erst vor kurzem zugezogen. Wyk ist jetzt auf Linie mit dem Bezirk.

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  4. Hallo Ihr Lieben,
    eines gleich vorweg: Ich habe die Gemeinde Wyk nie besuchen können, auch wenn ich nur wenige Kilometer westlich von Euch gewohnt habe: In Hörnum/Sylt und immer mit Blick auf Föhr und Amrum! Aber eines kann ich Euch sagen, und das weiß ich aus eigener, oft gemachter Erfahrung: Den Gottesdienst gestaltet die Gemeinde! So, wie Ihr in den Gottesdienst kommt, so fällt er auch aus. Und wenn aus der Gemeinde nichts kommt, oder gar nur Ärger, Kritik, Zorn, Hass......., was soll in dieser Athmosphäre dann vom Altar kommen? Wenn man sich aber auf den Gottesdienst freut, auf das Wiedersehen mit den Geschwistern und Brüdern, dann ist es wie nach Hause kommen....! Das ist ein unbeschreibliches Gefühl von Wärme, Liebe, Vertrauen, Geborgenheit, verstanden werden....... D A S ist Gottesdient! Und das sollte auch die NAK sein. Und ob das so ist, das liegt allein an uns.
    Herzlich liebe Grüße, ein schönes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr!
    Michael

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  5. Ohne Dir zu nahe zu treten, aber Du schreibst hier von Autosuggestion, sprich man kann sich viel einreden. In alle Richtungen natürlich. Das ändert aber nichts an der objektiven Situation, sei sie gut oder weniger gut. Was in der Predigt im Gottesdienst gesagt wird, hat in erster Linie etwas mit demjenigen zu tun, der predigt. Eine gute oder schlechte Predigt auf die Erwartungshaltung der Gemeinde zu schieben, ist in meinen Augen doch etwas naiv ...

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