Neulich ist es mir wieder aufgefallen: Der Dienstleiter betet vor/für/mit der Gemeinde. Und zwischendrin redet er dann eigentlich nicht mehr zu/mit Gott, sondern zur Gemeinde. Manchmal betet sich da jemand um Kopf und Kragen, anstatt einfach ein ehrliches (manchmal kurzes) Gebet zu sprechen. Gebet und Predigt sind doch zwei Paar Schuh, sie sollten nicht vermischt werden.
Sicher, die Verlockung beim Beten mit anderen ist manchmal da, durch das Gebet auch dem anderen etwas zu sagen, zu predigen. Aber Sinn/Zweck/Inhalt eines Gebetes darf es trotzdem nicht sein, sondern es ist die Ansprache/Lob/Bitte zu Gott.
Also, mehr saubere Trennung zwischen Gebet und Predigt.
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