Donnerstag, 9. Juni 2005

Kritik: Gebet im Gottesdienst

Es wird das freie Gebet proklamiert, und doch schläft die Gemeinde nach dem dritten Satz ein, da die immer gleichen Floskeln in der immer gleichen Reihenfolge kommen. Ganz egal, ob jemand in irgendeiner "Anstalt" überhaupt ist, es wird für ihn gebetet. Schön ist auch immer die Auflistung der Ämterhirarchie als Segensleiter, das spart viel Zeit im Religionsunterricht. Und am besten "Die Müdegewordenen"! Dabei werden die meisten doch erst im Gottesdienst müde! Zumindestens werden sie nicht mehr "heilsam" erschreckt, da hat mancher schon einen Infakt bekommen...

Überhaupt das öffentliche Gebet im Gottesdienst. Nach dem Textwort, das Unser Vater, Dankgebet nach dem Unser Vater, Dankgebet zum Abschluß des Gottesdienstes. Und oftmals wird in jedem der drei "freien" Gebete das selbe nochmal gesagt!

Die liturgischen Handlungen werden zudem wie Gebete gehandhabt: die Sündenvergebung, die Mahl-Aussonderung, der Schlußsegen. Wieso werden hier die Augen geschlossen, die Hände gefaltet?

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