Montag, 18. Juli 2005

Zielgruppen

An wen richtet sich ein Gottesdienst? In erster Linie an die, die da sind. An kleine Kinder, größere Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene, Erwachsene, reife Erwachsene, Alte und Uralte.

Und wer wird am meisten berücksichtigt? Die, die am wenigsten begreifen oder die, die die größte Gruppe stellen, oder die, die am längsten dabei sind, oder die, die nur noch selten da sind, oder die, die der Dienstleiter am besten kennt, oder die, die am auffälligsten sind, oder werden etwa alle berücksichtigt? Der 5jährige genauso wie die 90jährige, der regelmäßgige Kirchgänger genauso wie der sporadische, der theologisch interessierte genauso wie der uninteressierte? Oder spricht ein Dienstleiter hauptsächlich die Gruppen an, denen er sich selber zugehörig fühlt, weil er das am besten kann, weil die Kommunikationsebene am leichtesten erreicht wird? Jeder Dienstleiter sollte sich die Frage stellen: Erreiche ich die gesamte Gemeinde? Und wenn das nicht möglich ist, sind alle Gruppen mal berücksichtigt?

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