Mittwoch, 13. Juli 2005

Copredigt

Wieso gibt es bei uns eigentlich das sogenannte "Mitdienen"? Macht es Sinn, wie/wann ist es entstanden? Wird hier nicht oftmals die eigentliche Predigt nur künstlich verlängert? Natürlich kann man immer zu etwas gesagtem etwas hinzufügen, erweitern, erläutern etc. Aber wieso eigentlich?

Ich würde mir wünschen, einer hält den Gottesdienst, predigt, führt durch die Liturgie. Oder noch besser, einer führt durch die Liturgie/Gebete und ein anderer spricht die Predigt. Dann wären die Gebete vielleicht weniger Predigtbestandteil.

In einer kleinen Gemeinde in Österreich gab es einen Vorsteher (Evangelist) und ein Priester. Meistens waren die beiden da, selten jemand aus einer anderen Gemeinde. Und die beiden haben sich abgewechselt, mal hat der Vorsteher den GD gehalten, mal der Priester. Das war sehr schön so, für alle. In Wyk gibt es das leider nicht, es herrscht strenge Ämterreihenfolge. Ist der Vorsteher da, hält er den Gottesdienst. Wahrscheinlich würde er auch gern mal mittwochs Abend sich neben den Altar setzen und einem der Priester zuhören.

Sollte man das nicht ermöglichen? Wie wäre es, wenn im "Dienstplan" nur vermerkt wäre, dass ein Gottesdienst von den örtlichen Brüdern gehalten werden soll, und intern selber entschieden wird, wer welchen Gottesdienst hält? Und dabei keine Ämterreihenfolge entscheidend ist?

Wenn dann noch ein Amtsträger den gesamten liturgischen Teil und das Beten übernehmen würde und ein anderer sich ganz auf die Predigt konzentrieren könnte, wäre es nicht für alle leichter, schöner, abwechslungsreicher, für Amtsträger und Gemeinde?

1 Kommentar:

  1. Traurig dass man hier nur den Ablauf, das organisatorische sieht und nicht den Inhalt der Predig

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