Donnerstag, 21. August 2008

Typisch NAK?

Früher hielt ich viele Sachen in der NAK für besonders, ja für einzigartig. Die einzigen, die den Sinn der Bibel wirklich kapiert haben, die einzigen, die noch wirklich glauben, die einzigen, die echte Apostel haben usw.

Oder das Zuhause-Gefühl, wenn man in eine neue Gemeinde kommt. Alle anderen sind nicht schlechter, aber Gott hat es aus irgendeinem unerklärlichen Grund besonders gut mit uns gemeint.

Dann kam auch mal eine Zeit, da sah ich einiges kritisch und hielt auch diese Punkte für besonders NAK-typisch. Z.B. die Angst der Kinder, wenn die Eltern mal länger weg blieben, dass der Herr gekommen sei. Die Einflussnahme der Amtsträger auf das Privatleben der Kirchenmitglieder. Und manches mehr, die Foren im Internet sind voll davon.

Doch durch das Beschäftigen mit anderen Kirchen habe ich die Muster der NAK in vielfältigen Facetten überall wiedergefunden. Letztlich ist eigentlich nichts wirklich typisch NAK. Weder im Positiven, noch im Negativen.

Die tollen Sache habe ich auch woanders erlebt, die Probleme gibt es überall sonst auch.

Selbst die Glaubenslehre der NAK ist nicht wirklich besonders oder neu, viele andere Gemeinschaften (vor allem Laienkirchen des 19. Jahrhunderts) instrumentalisieren die Bibel und vornehmlich die Offenbarung in ähnlicher Weise.

So ist die NAK letztlich eine christliche Glaubensgemeinschaft wie viele andere auch, nicht eine Heilskirche und nicht eine Sekte. Und entscheidend ist über aller Lehrmeinung (wenn sie nicht zu dogmatisch ist) die Gemeinde und der Gottesdienst, ob einem persönlich die Kirche im Alltag zusagt.

Und so kann man im Ort A zum evangelischen Kirchgänger werden, in B zum katholischen und in C zum neuapostolischen.

Ich bin momentan ein Wanderer zwischen den Welten, vieles kennenlernen, verstehen, vertraut werden und die vielfältigen Versuche der Menschen, sich Gott zu nähern, zu erleben.

Und letztlich nicht den eigenen Weg finden, sondern begreifen, dass man doch schon längst unterwegs ist...

25 Kommentare:

  1. Du bist kein gebürtiger NAK.
    Du sagst selbst du wandelst zwischen
    den Welten. Das würde ein echter
    NAK niemals tun (tun dürfen)

    Du betrachtest dir die Kirche von
    aussen. Du wirst vielleicht gewisse
    Muster erkennen, aber als Kind in einer
    streng gläubigen NAK Familie siehst/fühlst
    du noch ganz andere Dinge.

    Falls es dich interessiert - schau
    mal vorbei....

    http://suche1.blog.de/2008/02/10/wehe_denen_die_in_der_liebe_geizen~3708006

    Bleibt noch zu sagen:
    Diejenigen, die sich in erwachsenem Alter mit
    aller sozialen Fähigkeit (z.B. sich abzugrenzen)
    für die NAK entscheiden - können vielleicht in
    ihr finden, was sie suchen, ohne, wie du schon
    andeutest - tiefste Ängste und Schaden davon zu
    tragen. Denen wünsche ich alles Gute... doch ich
    halte die NAK für Gefährlich, denn ich habe die
    kindliche NAK-Gehirnwäsche erfahren. Fanatismus.

    Es war einer der schwierigsten Schritte mich
    kopfmässig davon zu befreien, jedenfalls zu
    einem großen Teil und es hat mich krank gemacht.

    Dank einiger Therapien hab ich das aber zum Glück
    vor einigen Jahren endlich abschliessen können.

    Aber dir wünsch ich weiterhin viel Erfolg, denn
    du bist wohl auch ein suchender.... wobei wir wohl
    nicht mehr die selben Dinge suchen. ;)

    LG
    dieSuchende

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  2. Für Dich zur Info, ich bin gebürtiger NAK, wie Du es formulierst. Und Deine Probleme hatten die NAK sicher als Auslöser, aber wohl kaum als Ursache. Als Katholikin hättest Du höchstwahrscheinlich auch schon Therapien hinter Dir. Aber ich kann Dir hier sicher nicht gerecht werden und darüber zu diskutieren ist ein Blog wohl nicht der Ort ...
    (hast Du meinen Blog eigentlich ganz gelesen?)

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  3. Natürlich hab ich deinen Blog NICHT ganz gelesen.
    Du bist ja doch schon ein weilchen da.

    Das wundert mich aber ernsthaft. Scheint eine
    tolerante NAK gemeinde und Familie zu sein. Und
    das Wort Toleranz widerspricht sich schon dem Glauben,
    den ich kennengelernt habe. Und schon das bischen, was du hier
    geschrieben hast... wäre bei mir nur schwer denkbar
    gewesen.

    Eben dein wandeln zwischen den Welten oder auch
    dein Satz.... es ist dein eigener Weg. Ein NAK
    geht den schmalen Pfad - "nur" den schmalen und
    kommt nicht vom Weg ab. Da sind eigene Abbieger
    und schlenker nicht drin. Weltliches ist untersagt. ;)
    Verbote überall. Und mit anderen Glaubensgemeinschaften
    befasst man sich auch nicht, sondern man glaubt.... zweifelt nicht.

    Und entschuldige, wenn ich das so sage.... okay
    ich korrigiere.... du bist also ein gebürtiger Nak.
    Denkst du denn, du bist ein guter NAK?

    Gehst du auch dreimal in der Woche in die Kirche?

    Oder denkst du es reicht, wenn du nach Lust und Laune gehst?
    Opferst du den 10ten? Immer?

    Du bist im Internet - du bist auch - wie ich denke,
    in meinem Alter. Ich hab sogar noch die Diskussionen
    um das böse Medium Fernsehen zum Ende hin mitverfolgen können,
    bis irgendwann mal die Kirche selbst es für übertragungen
    genutzt hat.... dann war es in Ordnung. :roll:


    Uns (nein - falsch ausgedrückt) den NAKs darf es
    nicht gutgehen. Man hält sie klein. Selbstbewußtsein
    die entwicklung einer gesunden Persönlichkeit - auch
    mal für sich einstehen.... oder Kritik üben ist nicht
    gerne gesehen.

    da fallen mir so sätze ein wie:

    Erst der höchste
    dann der nächste
    dann die anderen
    und dann erst ich.

    Klingt alles unheimlich toll. Aber kommt "richtig gelebt"
    auf totale Selbstaufgabe hinaus.

    Ich weiß, ich greife dich mit einigen
    Sätzen hier evtl. an. Das ist normalerweise nicht
    meine Art. Aber ich werde bei dem Thema
    immer noch sehr wütend und zornig.

    Nimm es nicht persönlich. Ich werd mich
    auch aus deinem Blog fernhalten in Zukunft,
    denn ich möchte auch nichts mehr davon hören.

    In meinem Blog war das der einzige eintrag dazu.
    Mehr möchte ich dem Thema überhaupt nicht widmen.

    Du vergleichst es mit den Katholiken. Schau dich
    doch mal um. Die Leute nennen sich doch heute nur
    noch so. Zeig mir bitte mal einen ernsthaften
    Katholiken, der sein Leben noch nach den Lehren lebt.
    So wie es sein soll und gefordert wird und auch noch
    regelmäßig in die Messe geht.

    Dort wäre dann vermutlich ähnliches zu berichten.
    Doch die Katholiken nehmen den Trend der Lauheit im
    Gauben viel mehr an. Das heisst die Form von Fanatismus
    sieht man dort mittlerweile weniger.

    Wie dem auch sei. Ich wünsch dir alles Gute und Liebe.
    Und werde mich auch so gut wie möglich von deinem Blog
    fernhalten. Denn mir geht es seit meinem Bruch erstmals
    richtig gut. Seit dem ging es für mich bergauf.

    Natürlich immer mit dem NAK-Gedanken im Kopf:
    Warum geht es den Gottlosen so gut?

    Ich weiß nicht, ob ich jetzt gottlos bin.
    Ich hab sogar den Eindruck, dass ich jetzt ein
    besserer Mensch geworden bin, seit ich mich von
    den ganzen Verboten/Geboten und Vorgaben gelöst habe.
    Von dem ganzen Krampf. Aber.... tja... ich komme wohl
    nicht in den Himmel, denn ich bin ja vom rechten
    Wege abgekommen.

    Egal.... lass uns das hier beenden. Denn ich merke
    schon, dass mich das Beschäftigen mit dem Thema ziemlich
    übel draufbringt. Und dass die Foren im Internet voll
    sind, mit leuten wie mir, zeigt mir, dass ich kein
    Einzelfall bin.

    Ich wünsch dir alles Gute.
    Das meine ich ernst. Wenn es dir guttut,
    soll es so sein - so wie du es lebst.
    Mir hat es - so wie man mir vorgegeben hat,
    wie man es lebt, eher geschadet.
    dieSuchende

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  4. Das Du mich nicht falsch verstehst, ich habe zur NAK inzwischen einen gewissen Abstand. Aber ich sehe die Kirche nicht so negativ wie Du. Genauso sehe ich in anderen Kirchen viel Glauben, auch wenn die NAK es gerne früher anders lehrte. Ich sehe die Einschränkungen, die die NAK früher und an manchen Stellen auch heute noch seinen Mitgliedern auferlegt. Aber es ist für mich eben nicht typisch NAK, es gibt ähnliche Strukturen/Muster in vielen anderen Gemeinschaften auch. Es ist also typisch menschlich. Und sollte nicht typisch christlich sein ...

    Wenn Dir die Beschäftigung mit der NAK heute noch nahe geht, dann ignorier sie besser. Du verpasst nicht wirklich viel ...

    Alles Gute Dir.

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  5. Ignorieren. Ja - das hab ich vor. Danke.

    du verpasst nicht wirklich viel ...

    Das irritiert mich schon aus deinem Munde,
    aber wie dem auch sei.

    Viel Erfolg mit deinem Blog. Interessante
    Gespräche oder was immer du dir hier davon
    erhoffst und so long. Ich schätze, man sieht
    sich hier wohl nicht mehr *g*

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  6. Nun ja, ist die katholische Kirche eine Sekte? Wohl kaum ...

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  7. Ich muß mal ganz blöd fragen ist NAK die neuapostolische Kirche ? Dein Blog ist empfohlen, deshalb lese ich da gerade nach. Da ich letztens einen Schlagabtausch in einen anderen Blog hatte würde mich mal interessieren ob Du das mal ob Du das Beten für eine religiöse oder spirituelle Handlung hälst ? Ich selbst bin evangelisch erzogen und habe einen Gottesglauben, obwohl er sich manchmal nicht mit der Meinung der Kirche deckt, aber das geht uns bestimmt allen mal so. Oder ?

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  8. Ja, NAK ist neuapostolische Kirche. Und was beten ist? Ein Hinwenden zu Gott, aber auch immer ein spirituelles Geheimnis.
    Ich weiß es nicht, ich mach es trotzdem ...

    Und die Meinung der Kirche ist meist ein Abbild der Meinung ihrer Mitglieder. Und nicht jeder will mit den Wölfen heulen.

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  9. Die römisch-katholische Kirche ist als einzige wirkliche Weltkirche (katholikos = allumfassend) das Original. Alle anderen Kirchen sind letzlich Abspaltungen, Regionalkirchen, Sonderwege.

    Ich bin froh, dass ich in dieses Original hineingeboren wurde. Hätte ich evangelische Eltern, wäre ich vermutlich lutherisch, reformiert, freikirchlich, ...

    Ich habe deshalb Respekt vor dem Glauben anderer, frage mich aber trotzdem, warum sich so viele am Original stoßen, ohne es genau zu kennen.

    Natürlich kenne ich auch das Leiden an den Unzulänglichkeiten der eigenen Kirche (man lese nur mal Deschners Kriminalgeschichte des Christentums!), aber letzlich ist das kein Systemfehler, sondern die Summe individueller Schuldigkeit und persönlichen Verrats an der Sache Jesu Christi. Mit den Aposteln sind wir da aber in guter Gesellschaft ...

    Pax Christi, Thomas Nolte

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  10. Warum man sich stößt ist relativ klar, die negativen Seiten des Christentums der vergangenen 2000 Jahre kreisen um die katholische Kirche, sei es Kreuzzug, Hexenverbrennung oder Inquisition. Und das Bild durch die Medien wiegt schwer, hindert manchen am persönlichen Eindruck. Nur wenn wir plötzlich Papst sind, wendet sich das Blatt, halt auch medienbedingt.

    Übrigens sieht sich die NAK auch als einzig wahre Kirche, als Fortsetzung des Originals. Nach ihrem Verständnis endete die erste christliche Kirche mit dem Tod der Urapostel und wurde erst durch die "neuen" Apostel wieder zum Leben erweckt...

    (Ich gehe gerne ab und zu in die katholische Kirche.)

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  11. Ich bin auch evangelisch aufgewachsen, dann zur NAK gewechselt (des 2. Frosches wegen) und letztendlich zu der Erkenntnis gelangt, dass ich keine Kirche brauche um meinen Glauben ausleben zu koennen. Ich bete fuer mich, wenn mir danach ist und muss dafuer nicht regelmaessig in ein dafuer gebautes Haus gehen.

    NAK ist somit das grasseste was ich erleben durfte, damals in Stuttgart, mit 3 Gottesdiensten pro Woche (zweimal hiess es sogar Sonntags ab in die Kirche). Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und macht auch so einiges mit, doch als ich dann meine Kinder nicht mehr fuer Fasching anziehen durfte (Gott wuerde sie nicht erkennen, wenn er auf die Erde kommt um seine Schaefchen zu sich zu holen), war es bei mir vorbei.

    Es ist ein Glauben der stark an der Schneise zur Sekte steht, von vielen auch als solche betrachtet wird. Ich gehe nicht mehr zum Gottesdienst, doch Jasmin besucht ihn mit ihrer Freundin, wenn wir mal in Deutschland sind. Ich werde ihr die Entscheidung ueberlassen, wie tief sie in diesen Glauben oder ueberhaupt einem Glauben gehen moechte und nicht reinreden.

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  12. Ich mußte erst stark überlegen wegen dem 2. Frosch, aber jetzt könnte ich mich gerade wegschmeisen vor lachen :))

    Mensch wir hätten uns da noch mehr über Kirche und so unterhalten sollen, das die NAK so drauf ist, hätte ich ja nicht gedacht, ich lerne immer mehr dazu und müßte mich wirklich mal mehr mit den Glaubensgemeinschaften beschäftigen.

    Ich bete meist kurz vorm Einschlafen, aber nicht regelmäßig. Ich gehe auch nicht regelmäßig zum Gottesdienst, aber gerne mal (insbesondere mit Mutti) . Kirche gibt mir Ruhe und Kraft (wahrscheinlich so wie bei Dir Friedhöfe) und wenn ein guter Pfarrer spricht ist das toll.

    Meine Eltern haben mir da auch nie reingeredet, sondern mich eher dabei begleitet und ich für mich denke mein Glaube wächst mit dem Alter, ich finde z.B. auch die Konfirmation mit 14 noch zu früh.

    Schade finde ich, wenn ich mit 7-12 Leuten in unsere großen Kirche sitze und dabei meist die jüngste bin (das würde mich als Pfarrer total deprimieren) und wenn Leute groß in der Kirche heiraten und dann nie im Gottesdienst sind, da können sie´s auch sein lassen :( .

    Finde ich aber toll das Jasmin da hin geht, ich habe ja auch ein Patenkind und versuche sie ein bisschen mit der Kirche vertraut zu machen es gibt da auch eine schöne Geschichte, ich habe ihr an Ostern eine Kinderbibel geschenkt und sie sagte zu ihrer Oma: Das mußt Du mehrmals lesen, das versteht man nicht gleich beim ersten Mal...

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  13. Patenkind und mit Kirche vertraut machen? Das versteh ich nicht ganz, denn eigentlich laesst man doch sein Kind nur taufen, wenn man der Kirche angehoert und das Kind in dessen Sinne erziehen moechte, oder irr ich mich da?

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  14. Manchmal mag es auch nur ein schöner Ritus sein, ist doch auch nicht verwerflich, oder?

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  15. Stimmt schon, aber die Mutti hat überhaupt nix mit der Kirche zu tun und so "eng" sehen wir das alle nicht.

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  16. Find ich nicht gut, vielleicht denk ich da einfach auch zu "geradlinig". Entweder man steht zu einer Sache, mit allem was dazu gehoert oder man laesst es bleiben. Doch sich ueberall nur die Rosinen raussuchen :no:

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  17. Find ich schon, denn wenn man sein Kind im Namen Gottes taufen laesst, dann sollte man den Glauben auch ernst nehmen. Ich finde, das hat etwas mit Verantwortung zu tun, schliesslich ist die Taufe keine Handlung der Heiden.

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  18. Was wäre das Leben ohne Zwischentöne ...

    Es gibt mehr als alles oder nichts!

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  19. Zwischentoene sind etwas schoenes, das stimmt. Doch Taufe gehoert zu Glauben und Kirche, da gibt es fuer mich keine Zwischentoene. Ich finde Traditionen schoen, doch jede dahin, wohin sie gehoert.

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  20. Ist ja richtig zu einer Sache zu stehen, aber was ist denn da Rosinen raussuchen ? Taufe ist doch erst der Anfang von allen und wie es dann weitergeht, entscheidet schon auch mit die Erziehung, aber zu streng sollte man das auch nicht angehen z.B. wenn das Kind nicht in die Kirche gehen will, würde ich es nie zwingen. Ich mag es ja auch nicht, wie schon oben erwähnt, wenn z.B. jemand nur in der Kirche heiratet und dann dort nie wieder zu sehen ist.

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  21. Ich finde den Kontakt von Menschen mit der Kirche wichtig, auch wenn er nur aus Tradition, sozialen Gründen oder was auch immer ist. Kirche soll immer offen und einladend sein. Wenn jemand sein Kind in der Kirche taufen will, einfach weil er es schön findet, ohne Glauben dahinter, würde ich ihn nie abweisen. Das heißt ja nicht, dass die Kirche in der Handlung keine Bedeutung sieht.

    Letztendlich glaube ich aber nicht, dass eine Handlung in der Kirche irgendetwas bewirkt oder göttliche Notwendigkeit besitzt. Es hilft uns nur, uns Gott näher zu fühlen. Für Gott ändert das rein gar nichts ...

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  22. Doch wie soll sich ein Kind mal entscheiden koennen, wenn es gar nicht weiss, was es bedeutet Christ zu sein und die Kirche zu gehen, da es die Eltern ja nicht machen???

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  23. Dafür sind ja eben die Paten dann da, die müssen einspringen, wenn die Eltern ausfallen, das ist ja die Aufgabe der Paten.

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  24. P.S. Der Pfarrer hat sogar mit mir ein Patengespräch geführt, da mein Patenkind außerhalb "meiner" Kirchgemeinde wohnt und ich noch eine Taufbescheinigung beibringen mußte - nicht mal in der Kirche geht es ohne Bürokratie ...

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  25. Ganz kurz: DEIN BRUDER IST SO GUT WIE DU

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