Mancher mag meinen (und hat es in manchem Forum auch schon geäußert), dass von mir oder anderen "Abgefallenen" der Gemeinde Wyk eine Kampagne gegen die derzeitigen Verantwortlichen geführt wird.
Ich weiß nicht wirklich, warum dieser Eindruck entstanden ist (zudem wurde diesen Blog ja von "Nicht-Wykern" publik gemacht). Vielleicht, weil die Äußerungen hier im Blog natürlich einseitig sind, es ist ja kein Austausch von Meinungen sondern individuelle persönliche Ansichten.
Vielleicht haben wir in der NAK auch nie gelernt, offen und frei unsere Meinung zu vertreten. Wenn es dann mal einer tut, ist er natürlich ein Nestbeschmutzer. Dabei würde ich gerne die Meinung der Verantwortlichen in Wyk auch öffentlich lesen können.
Doch dazu wird es wohl nicht kommen, dass wird wohl weiter "im vertraulichen Kreis" geäußert werden. Und natürlich einfließen in den wichtigsten Kommunikationskanal, die Predigt...
Mein Mann und ich, wir haben Freunde, die sind in der NAK (wir selber nicht) und ich finde die NAK schon recht offen.
AntwortenLöschenGruß Karen
Also wenn man deinen Blog liest (und das sage ich als nicht- NAK'ler, ja nicht einmal gläubiger Mensch), dann entsteht schon der Eindruck, dass du eine recht deutliche "Beleidigte Leberwurst" -Mentalität an den Tag legst, mit allem was dazu gehört. ;)
AntwortenLöschenTja, Eindrücke entstehen nun mal, ganz egal, wie man sich vielleicht selber sieht. Für mich stellt es sich eher so da, dass ich gerne auf manche Sachen zurückblicke, es schade finde wie die Entwicklung abgelaufen ist, aber ich selber zur Zeit in Bezug auf Kirche nichts vermisse und sehr zufrieden bin. Und vielleicht ist es auch eher ein Insiderblog, den man ohne Kenntnis der NAK vielleicht anders bewertet als mit Kenntnis...
AntwortenLöschenFür mich ist die NAK auch keine eingeigelte Sekte, aber von einer offenen Kommunikation doch noch ein gutes Stück entfernt. Außerdem gibt es natürlich nicht "die NAK", so straff organisiert ist sie auch nicht. Je nach Land, Bezirk oder Gemeinde gibt es doch große Unterschiede.
AntwortenLöschenWenn ich Tendenzen in der NAK wahrnehme und hier darüber schreibe, beziehen sie sich eher auf einen innerkirchlichen als einen gesellschaftlichen Blick. Was ich also als Kommunikationsmangel in der NAK sehe, kann in anderen Zusammenhängen durchaus als offen und tolerant gewertet werden.
Ich habe vor drei/vier Jahren einen kleiner kommunalpolitischen Skandal losgetreten, da ich als Gemeindevertreter in Niedernhausen eine Anfrage an den Bürgermeister stellte, ob dieser von einem Gratulationsbesuch der örtlichen NAK abgesehen hätte, wenn er gewußt hätte, daß es sich bei der NAK um eine Sekte handelt.
AntwortenLöschenAbgesehen davon, daß die Sache dann total verdreht wurde, es ging mir um den Bürgermeister und nicht um die NAK; war die Aufregung und der engagierte Organisationsgrad der NAK dann enorm und aufgebracht. Dabei strich in der folgenden Diskussion der zuständige Sektenbeauftragte in der Presse auch heraus, daß die NAK sektenhafte Züge habe.
Einer dieser Züge finde ich hier wieder erwähnt, eine Intoleranz gegenüber Leuten, die die NAK verlassen, eine Kontrolle und mangelnde Offenheit. Eine "freie" Religion verhält sich so nicht. Aus diesem Grunde auch ist die NAK wohl weiterhin kein Mitglied der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) ....
mfG Jürgen Kortus
niedernhausenforum.blog.de
Zum Hintergrund der Ereignisse in Niedernhausen: siehe den Bericht bei naktuell.de vom 30.11.2004 (Bürgermeister muss Kirchenbesuch rechtfertigen) >> http://www.naktuell.de/1004/1004003.html
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