Vor kurzem habe ich das Kirchengebäude ein letztes mal abgeschlossen. Ich war nur kurz mal drinnen, um nach meinem Holzkreuz zu sehen. Das hatte ich mal für die Kinderkirche (den Begriff Sonntagsschule mochte ich nie) gebaut, da in dem Kinderraum (der gleichzeitig gerne als Abstellraum/Küche diente...) kein Kreuz vorhanden war, für mich fehlte da was. Ein kleines blaues Kreuz, dass wir immer auf unseren Tisch gestellt haben, um den wir dann herum saßen. Auf dem Tisch gab es noch eine große Kerze, Körbe mit kleinen Kerzen, Steinen und eine Schale Sand (um die kleinen Kerzen aufzustellen). Steine durfte man ablegen für Sorgen, Kerzen anzünden für Dank/Freude. Statt Gebet. Kindern fällt es so leichter.
Das Kreuz fand ich nach etwas Suchen dann im Heizungsraum, jetzt steht es bei mir zuhause. Ein paar Tage später habe ich dann den Kirchenschlüssel zurückgegeben, der Vorsteher benötigte ihn und ich habe ja keine Funktion mehr in der Gemeinde.
Mir wurde klar, dass ich ohne den Schlüssel nun keinen Zugang mehr zur Kirche habe. Ich habe abgeschlossen mit meiner ehrenamtlichen Tätigkeit in der NAK. Ich war nicht traurig oder glücklich, es war nicht emotional. Aber ein Abschluss.
Das sie dir überhaupt so lange den Schlüssel gelassen haben!?
AntwortenLöschenVielleicht war die Hoffnung damit verbunden, dass du so in die Gemeinde zurückfindest!?
AntwortenLöschenTrotz allem, alles Gute für dich und deine Familie!
Danke, aber wieso trotz allem?
AntwortenLöschen:)
Lieber Harald
AntwortenLöschen....was für merkwürdige Kommentare hier auf Deiner Seite.
Sie sind nicht aussagekräftig....oder doch ?!
Gerade deshalb ?!
Weil man mit nichts sagen, soviel sagen kann ?!
Mich hat es wieder einmal schmerzhaft berührt, Deine Geschichte über das Kreuz.......
Ein kleines blaues Kreuz, dass wir immer auf unseren Tisch gestellt haben, um den wir dann herum saßen. Auf dem Tisch gab es noch eine große Kerze, Körbe mit kleinen Kerzen, Steinen und eine Schale Sand (um die kleinen Kerzen aufzustellen). Steine durfte man ablegen für Sorgen, Kerzen anzünden für Dank/Freude. Statt Gebet. Kindern fällt es so leichter.
Das Kreuz fand ich nach etwas Suchen dann im Heizungsraum, jetzt steht es bei mir zuhause.......
Wahrscheinlich hat man uns alle sinnbildlich in den Heizraum
gestellt.
Soll das ein Vorgeschmack dessen sein...wo uns die anderen
jetzt sehen (Ihrer Meinung nach) ?!
In der Hölle soll es ja schön warm sein.;-)
Heizraum-Hölle ?!
Ja....manche können Abschließen.
Mir gelingt es noch immer nicht wirklich.
Ich wäre gern dabei gewesen, als das kleine blaue Kreuz noch
in der Mitte stand.
Wäre gern dabei gewesen, als Lichter des Dankes angezündet wurden.
Wäre gerne dabei gewesen, als man noch die Sorgensteine ablegen konnte.
Als man noch den Platz hatte, diese Sorgen abzulegen.
In meiner Seele ist dieses Bild sehr lebendig.
Ja auch hier ist diese Kirche dann sehr viel ärmer geworden.
Merken das die Verantwortlichen denn nicht ?
Und die..die noch da sind ?
Wie schmerzhaft vermissen Sie all die kleinen und doch so
kostbaren, wichtigen Teilchen der Liebe ?
So ganz kann ich nicht glauben, lieber Harald, dass man einfach Abschließen kann.
Nein-einfach kann es nicht gewesen sein.
Nur Fakt.
Ja-heute bin ich, mit dieser Geschichte in der Seele wieder
eine Traurige.
LG J.
Lieber Harald ich bin mir unsicher Abgeschlossen - Abschluß
AntwortenLöschenWelchen meinst du?
Abschluß:
[1] physikalisch: der Verschluss oder die Isolierung eines Gegenstandes
[2] physikalisch: eine abschließende Verzierung z.B. an Flächenbegrenzungen z.B. eines Kleidungstücks etc.
[3] erfolgreiche Beendigung eines Vorhabens z.B. schulischen oder universitären Bildungsganges
[4] das geplante (erfolgreiche) Ende von etwas
[4a]Wirtschaft: Der Abschluss der Konten am Ende einer wirtschaftlichen Periode
[5] Wirtschaft: Eine Vereinbarung über ein Geschäft oder einen Handel
(aus Wiktionary)
oder ist von Allem etwas?
Liebe Grüße
Was sagt Hesse: "Jedem Ende wohnt ein Anfang inne"
AntwortenLöschenIch glaube, es ist eine Saat gelegt, die hier und da aufgeht. Steine und Kerzen haben die Kinder mit nach ganz Deutschland genommen, und auch in Wyk werden sie als Ritual wohl bleiben.
AntwortenLöschenDie einen säen, andere ernten. Ist doch auch schön ...
es wird viel zu oft gleichgesetzt, daß der faktische Ort "Kirche" die Gemeinde Jesu Christi sei. Dem ist keinesfalls so, Jesus hat keine Kirche gewollt, keine Konfession gründen wollen, er kam mit seiner Erlösungsbotschaft für jeden. Wer an ihn und die Erlösung glaubt ist in der Gemeinde Jesu Christi, die keinen konkreten Ort hat, keine Schlüssel braucht ... und nur für diesen Umstand gilt, extra ecclesia nulla salus - außerhalb der Kirche kein Heil (nicht: außerhalb der NAK kein Heil!).
AntwortenLöschenDu hast die NAK verlassen, was ändert das an Deinem Christsein, eigentlich doch gar nichts. Herzlich willkommen in der weltweiten Gemeinde Jesu Christi.
beste Grüße, Jürgen
Danke, aber war ich in der weltweiten Gemeinde Jesu Christi nicht schon vorher, als ich noch aktiv in der NAK war? Und was Jesu gewollt hat, wissen wir nicht. Er hat uns ja nichts hinterlassen. Es haben nur andere über ihn geschrieben. Und da gibt es doch erheblich Differenzen. Man kann ja versuchen, sich Jesu zu nähern, ich würde mich aber nicht auf einen "Willen" Jesu festlegen ...
AntwortenLöschen"Steine durfte man ablegen für Sorgen, Kerzen anzünden für Dank/Freude. Statt Gebet. Kindern fällt es so leichter."
AntwortenLöschenWarum "statt Gebet", warum nicht zusätzlich? Ein Priester, der sein Amt "im Auftrag des Apostels" trägt und völlig eigenmächtig von dessen Lehre abweicht, der missbraucht sein Amt. Und dabei ist es unerheblich, ob er Recht hat oder nicht.
Wenn jeder Priester anfangen würde, nach seinem Gutdünken zu handeln und zu lehren - wohin würde das führen? Entweder ich stehe zu der offiziellen Lehre oder eben nicht - dann ziehe ich meine Konsequenzen und gehe: stürze aber nicht die, die sich mir anvertrauen, in Verwirrung.
Ich bin nicht traurig, sondern etwas verärgert über diese Form der Selbstherrlichkeit.
Ähm, ich kann Dir nicht ganz folgen. Normalerweise wird doch in der sogenannten "Sonntagsschule" gar nicht gebetet. Es war also schon "zusätzlich". Und wen meinst Du mit Priester? Ich trug nie ein Amt, war "nur" Chorleiter, Religionslehrer, Sonntagsschullehrer, Gemeindebriefbeauftragter und Mitglied der Putzkolonne.
AntwortenLöschenMeinst Du eigentlich mich mit Deinem Angriff? Oder war das allgemein gesprochen, aber was soll das dann hier als Kommentar?
Wer ist denn wo von der Lehre der Kirche abgewichen? Wer ist selbstherrlich? Über was bist Du verärgert?
Bitte erläutere Deinen Kommentar!
Es tut mir Leid, es tat mir schon gestern abend Leid, was ich geschrieben habe. Es ist wirklich so, dass ich mich nicht informiert habe, was Dich betrifft. Ich habe nur von den zwei Priestern gehört, die angeblich evangelische Gottesdienste in Wyk gehalten haben und dachte, Du wärest einer davon.
AntwortenLöschenEs ist so, dass ich mich eher am Rande der Kirche bewege und oft die Verbindung verliere. Ich brauche eine verlässliche Kirche, die mir Halt gibt - da macht mich die Vorstellung nervös, dass Priester den Glauben verlieren und einfach nach eigenen Vorstellungen weitermachen. Wenn man sich in den Foren umschaut, weht da ein so kalter Wind und man bekommt den Eindruck als würden sich alle gegen das Apostelamt verschwören. Ich hab mich gedanklich etwas hochgeschaukelt und Du hast es abbekommen: Entschuldige bitte!
P.S. Früher (=zu meiner Zeit) wurde im KIndergottesdienst gebetet - ich hab einfach keine Ahnung mehr, was so läuft (Asche auf mein Haupt)
Zitat von Emmillse................. Ein Priester, der sein Amt "im Auftrag des Apostels" trägt und völlig eigenmächtig von dessen Lehre abweicht, der missbraucht sein Amt. Und dabei ist es unerheblich, ob er Recht hat oder nicht..........
AntwortenLöschenvon der Lehre des Apostels abweicht...........
müsste es nicht eher schockieren , wenn der Priester
von der Lehre Jesu abweicht ????
Ein Apostel kann viel lehren.
Es gab auch schon eine Menge Apostel die von Ihrer eigenen
Lehre abgewichen sind.
Wie fühlt sich das wohl an, wenn Tausende der Apostellehre
gefolgt sind..und dieser weicht von der eigenen Lehre ab.
Müsste es nicht immer und überall die reine Jesulehre sein ?
Zitat........Wenn man sich in den Foren umschaut, weht da ein so kalter Wind und man bekommt den Eindruck als würden sich alle gegen das Apostelamt verschwören.
Dann schau doch mal ins Nak-Elternforum/wbb2
ein kalter Wind weht da nicht.
Aber wir sind weder blind noch taub und die Zeiten, in denen
man alles kritiklos hinnahm, sind Gott sei Dank vorbei.
Ob und wie das Apostelamt wichtig, richtig, exklusiv, Heilsnotwendig ist, darüber sind auch viele geteilter
Meinung.
Darüber darf Mann/Frau sich auch gerne Gedanken machen,
ohne dass Gottes Zorn über ihn kommt.
Zitat..........Es ist so, dass ich mich eher am Rande der Kirche bewege und oft die Verbindung verliere. Ich brauche eine verlässliche Kirche, die mir Halt gibt - da macht mich die Vorstellung nervös, dass Priester den Glauben verlieren ...
Am Rande bewegen sich viele.
Mehr als Du denkst.
Vlt. solltest Du Dich mal hinterfragen, warum Du Dich am Rande bewegst und oft die Verbindung verlierst.
Halt findest Du nur in Dir selbst, wenn alles um Dich wankt
und Glaubensschiffe einen Schlingerkurs fahren.
In Dir selber und in dem Glauben an Gott Vater, Sohn und
Heiligem Geist.
Das Bodenpersonal kann wechseln.
Und ob das Bodenpersonal zur Zufriedenheit seines obersten Chefs = Gott arbeitet, können nicht wir entscheiden, sondern nur Gott und auch nicht der Stap oder der Apostel oder
sonst irgend ein Mensch.
Und ob Du Gott wohlgefällig bist, liegt im Bemühen Deinerseits
und in der Gnade Gottes. Liebe Grüße
Liebe (r) Emmillse
AntwortenLöschenWenn ich mich oben so lese, kommt es mir doch etwas borniert
vor.
Entschuldige bitte, denn das sollte es nicht.
Ich wollte nicht hochmütig sein oder so rüberkommen.
Wenn Du so am "Rande" lebst und in Foren herumirrst, denke
ich mal, geht es Dir so wie mir und vielen vielen Anderen.
Du bist innerlich zerrissen und fühlst Dich evtl. einsam.
Du hinterfragst auch manches, bist aber schockiert, was man
im Internet so alles erfährt.
Kann es sein, dass ich das so richtig sehe ?
Denke immer daran, dass Du von Gott geliebt bist von Anfang an.
Die Liebe Gottes ist das allerhöchste.
Sie misst nicht mit menschlichem Maß.
Sie ist unendlich.
Egal welchen Weg Du gehst, Gottes Liebe wird mit Dir sein.
Ich hoffe, ich konnte Dir einen kleinen Trost da lassen.
Liebe Grüße
Hallo Hoffnungsvolle!
AntwortenLöschenDanke für Deine lieben Worte. Es hat mich wirklich gefreut - und das von jemand völlig Fremden!
Was mich nur immer wieder überrascht ist diese Unterscheidung von Apostellehre und Jesulehre. Was ist denn die Apostellehre anderes als die Jesulehre von Aposteln vermittelt. Auch die Ersten Christen blieben doch beständig in der Apostellehre, womit natürlich das Evangelium/Jesullehre gemeint war, was von den damaligen Aposteln verkündigt wurde. Ich finde nicht, dass sich das heute geändert hat.
Wenn es Apostel gibt oder gegeben hat, die von Ihrer Verpflichtung, Jesuliebe/-lehre zu verkünden, selbst abgewichen sind, ist das natürlich schlimm, ist aber kein Startschuss für alle anderen, ihrerseist eigenem Gutdünken zu folgen. Dafür bietet unsere KIrche keinen Raum, ähnlich wie in der katholischen Kirche. Die NAK ist auf dem Apostelamt begründet, es ist sozusagen der "Gag" an der Sache. Davon bin ich jedenfalls fest überzeugt und möchte auch nichts anderes.
Was die Lehre der NAK angeht, bin ich nicht im Zweifel. Meine Randexistenz, auch Einsamkeit im Glauben, ergibt sich eher aus meinem Lebenslauf, meiner Orientierung an einen "andersgläubigen" Freundeskreis, es ist mehr ein einschlafen, was ich sehr bedaure und stets bekämpfe. Jedesmal wenn ich zurückfinde, wenn ich Apostelwort höre, bin ich wieder darin bestärkt und von der Kraft und Lebendigkeit überzeugt.
Viele herzliche Grüße
Emmi
Liebe Emmi
AntwortenLöschenDiese Stärkung , die Du durch Apostelwort erfährst,
will ich Dir ganz gewiss nicht nehmen und auch nicht
kleinreden.
Es freut mich für Dich, dass Du diese Quelle hast und
sie (hin und wieder ?!) ausschöpfst.
Du sagst, Du bist immer wieder erstaunt das jemand meint,
einen Unterschied machen zu müssen, zwischen Jesulehre und
Apostellehre.
Nun ich bin kein AT ;-) . Ich will Dir nur einen kleinen
Denkanstoß bzw. eine kleine Antwort darauf geben :
"Sie aber blieben beständig in der Apostel Lehre."
Dies ist was anderes als die Apostellehre.
Was lehrten denn die damaligen Apostel?
Sie lehrten dass, was Jesus ihnen gesagt hat und lehrten
Jesu.
Sie predigten nicht die Lehre der Apostel, sondern die Lehre
Jesu.
Es ist ein Unterschied ob ich den Apostel lehre, z.B. der Apostel
hat dies und jenes gesagt, der Apostel denkt, der Apostel meint, der Apostel will usw.usf.
Jesus soll der einzige Mittelpunkt und der einzige Mittler
sein.
Da scheiden sich die Geister.
Heute nehmen wir eben nicht mehr alles einfach hin, wie früher
sondern hinterfragen, suchen, machen uns Gedanken und diese
sind nicht leichtfertig , sondern ernsthaft im Gebet und im
Wollen, Gott in unseren Herzen zu tragen, ihm wohlgefällig zu sein.
Deine Kirche wird Wandlungen und Verwandlungen in den nächsten
Jahren erfahren.
Alles ist im Fluss und bleibt nicht stehen.
Warten auf den Sohn Gottes heißt nicht in Erstarrung und
alten Gewohnheiten haften zu bleiben, sondern einen lebendigen
aktiven Glauben zu haben.
Lebendig bedeutet, da bewegt sich was, da verändert sich was.
Oder hast Du schon mal jemand oder etwas Lebendiges gesehen,
das Jahrzehntelang an einer Stelle bleibt ?!
So, nun hab ich mich hinreißen lassen und mehr geschrieben, als ich wollte :-) ;-) Ganz liebe Grüße von einer Unbekannten
an eine Unbekannte, die mir trotzdem auch am Herzen liegt !!!
Liebe HOffnungsvolle,
AntwortenLöschenwird denn den heutigen Aposteln abgesprochen, Jesulehre zu verbreiten? Anscheinend ist das so. Obwohl sich das überhaupt nicht mit meinen Erfahrungen deckt. Nach meiner Heimatgemeinde habe ich vier weitere kennengelernt (Urlaubsgemeinden o.ä. nicht mitgerechnet) und nirgendwo habe ich den Eindruck gewonnen, dass eine Apostellehre verkündet wird, die die Apostel in den Mittelpunkt rückt. Außerdem denke ich, dass die Ersten Christen sich auch untereinander erzählt haben "Apostel Paulus hat das gesagt, Petrus meint jenes...", woran ich nicht erkennen könnte, dass nicht mehr Jesus im Mittelpunkt steht.
Lebendigkeit ist gut, es gibt sicherlich auch vieles zu krtisieren (über das Verhältnis der Kirche zu Frauen im Priesteramt mag ich gar nicht nachdenken) aber wenn man beginnt, an den Grundpfeilern zu zweifeln und zu sägen, dann kann nicht viel übrig bleiben.
Ich kann mich auch nicht empören über die Meinung der Kirche, was hier in dem neuen Eintrag über die Sonntagschule geschrieben wurde. Wer Vielfältigkeit will, wer sich entfalten möchte, ohne Vorgaben aus dem Apostelamt, der ist wohl in der Evangelischen Kirche besser aufgehoben. Wo aber Neuapostolisch draufsteht, da soll auch Apostolisch drin sein, finde ich. Und noch einmal: für mich ist auch heute noch Apostellehre = Jesulehre.
Von mir auch ganz herzliche und liebe Grüße
Emmi
Liebe Emmillse,
AntwortenLöschenZitat: ... Wer Vielfältigkeit will, wer sich entfalten möchte, ohne Vorgaben aus dem Apostelamt, der ist wohl in der Evangelischen Kirche besser aufgehoben. Wo aber Neuapostolisch draufsteht, da soll auch Apostolisch drin sein, finde ich. Und noch einmal: für mich ist auch heute noch Apostellehre = Jesulehre.
DANKE!!!!
Ich dachte schon, ich stehe mit meiner Meinung alleine da - zumindest in der Forenwelt des WWW. Genau DAS ist meine Meinung und ICH habe mich für die neuAPOSTOLISCHE Kirche entschieden - eine APOSTELzentrierte Kirche und eben nicht eine GEMEINDEzentrierte Kirche, wie sie die evangelische Kirche ist. Ich will diese Art Kirche gar nicht abwerten, habe aber - nach eingehender Prüfung - für MICH persönlich erkannt, dass mir die neuAPOSTOLISCHE Kirche mehr zusagt.
DANKE !!! .... dass DU den Mut hattest das auch mal öffentlich zu schreiben.
Liebe Grüße aus dem Rheinland
vom Frank
(der in einer ganz ähnlichen Lebens-/Glaubenssituation ist sie DU)
Darf ich mal an das "Apostolische Glaubensbekenntnis" erinnern, das in jedem Gottesdienst der evangelischen und der katholischen Kirche gebetet wird? Oder an den "Apostolischen Stuhl" in Rom, sprich den Papst? Gibt es eine christliche Kirche ohne das Bekenntnis zu den Aposteln? Wo steht also apostolisch drauf?
AntwortenLöschenAußerdem sind die Vorgaben aus dem "Neuapostolischen Apostelamt" nicht einheitlich, sie sind ständig im Wandel und regional sehr verschieden. Man braucht nur einmal eine alte Predigt von Niehaus oder Bischof lesen. Als Vergleich dann einmal einen Brief des Paulus. Wobei der Brief des Paulus bald 2.000 Jahre überlebt hat, und wie steht es mit den Predigten der NAK-Apostel der letzten 100 Jahre, haben die heute auch noch Gültigkeit? Es sind meistens eben doch nur Momentaufnahmen menschlicher Meinung und keine Gottesoffenbarungen.
Zur Zeit steht der Glauben der NAK ja nicht einmal fest, das Buch "Fragen und Antworten" gilt nicht mehr und der neue Katechismus ist noch lange nicht fertig. Was glauben also "neuapostolische" Christen? Wissen sie das überhaupt?
Oder glauben sie nur, dass sie glauben?
Hollo Frank, siehe meinen Kommentar zu EmmiIlse ...
AntwortenLöschenInselkirche schrieb:
AntwortenLöschen"Zur Zeit steht der Glauben der NAK ja nicht einmal fest, das Buch "Fragen und Antworten" gilt nicht mehr und der neue Katechismus ist noch lange nicht fertig. Was glauben also "neuapostolische" Christen? Wissen sie das überhaupt?
Oder glauben sie nur, dass sie glauben?"
Lt. deinen bisherigen Beiträgen hast du bis jetzt keine "Glaubensgemeinschaft" gefunden, die für dich das Non-Plus-Ultra darstellt. Damit lebst du also deinen eigenen Glauben, und in diesem wirst du wohl schwerlich ein Buch wie "Fragen und Antworten" oder einen Katechismus erstellt haben. Dies stellst du aber als Voraussetzung für "Glauben" in deinem von mir zitierten Statement dar. Was also glaubt Inselkirche? Weiß er das überhaupt? Oder glaubt er nur, dass er glaubt?
Für mich gibt es keine Non-Plus-Ultra Glaubensgemeinschaft. Aber in manchen fühle ich mich wohl und habe das Gefühl, mich Gott zu nähern. In meinem Kommentar ging es aber nicht um individuellen Glauben, sondern um die Lehre einer Religionsgemeinschaft.
AntwortenLöschenViele Neuapostolische betonen Ihren neuapostolischen Glauben, in dem sie fest stehen. Aber was sagt dieser Glaube aus? Er ist nicht wirklich definiert. Man glaubt also, ohne zu wissen was eigentlich. Aber das ganz fest. Und mehr, als der überwiegende Rest der Christenheit. Man vertraut dabei den Führern der Kirche, den Aposteln. Aber die haben keinen einheitlichen Glauben und schaffen es gerade mal, Eckpunkte festzulegen, die manchen dann auch schon wieder nicht recht sind.
Letztendlich wird eine Nachfolge eingefordert für persönliche Ansichten von einzelnen Männern, die sich Apostel nennen. Aber wofür sie wirklich stehen, wissen sie wohl selber nicht...
Im mittleren Absatz sprichst du vielen Mitgliedern der NAK ab, zu wissen was sie glauben, da ihr Glaube nicht definiert sei. Wie definiert sich denn deiner Meinung nach der Glaube? Begründet sich diese Aussage doch wieder durch den noch nicht offiziell existierenden Katechismus?
AntwortenLöschenOder ist ihr Glaube undefiniert, weil sie "den Führern der Kirche, den Aposteln" vertrauen und deren Glauben auch nicht einheitlich sei?
Sollte letzteres der Fall sein, so müsste man in der Konsequenz JEDEM den Glauben absprechen, der nicht einer einheitlichen sowie zwingend richtigen Vorgabe folgt und dieser glaubt.
Weiterhin würde mich noch interessieren, wo denn die Aussagen der Apostel so unglaublich unterschiedlich sind, dass sie es lediglich schaffen, Eckpunkte festzulegen?
Fragen über Fragen, ich hoffe nicht zu viele ;-)
Ich bin lediglich der Meinung, dass viele in der NAK von sich sagen, einen festen Glauben zu haben, aber nicht wirklich wissen, was sie eigentlich glauben. Und der Verweis auf den Glauben der Kirche führt derzeit ins Leere. Und dass die Apostel in einigen Punkten inzwischen unterschiedliche Auffassungen haben, ist ein offenes Geheimnis...
AntwortenLöschenUnd eigentlich wollte ich hier kein Forum betreiben ...
Also, in jeder Vor und Sonntagsschulstunde wird mit den Kindern zusammen ein Gebet gesprochen.
AntwortenLöschenWir suchen immer die Verbindung im Gebet zu Jesu, Gott aber auch zu unserem Stammapostel und den Aposteln.
Unsere Stunden sind davon geprägt, dass Apostelamt im Sinne des Botschafter an Jesu statt, in die Herzen der Kinder zu legen. Ohne das Amt höher zu werten, als Jesu und unseren himmlischen Vater.
So halten wir es auch im Kinderchor und anderen kirchlichen Kinderstunden.
Ein lieber Gruß ebenfalls aus dem Norden
Kannst du mal kurz eine Sonntagsschulstunde bei Euch vom Ablauf her skizzieren, inkl. den gemeinsamen Teilen mit der Gemeinde? Danke.
AntwortenLöschen